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Projektresümee „Das Lebendige und seine Vermessung im altisländischen Recht der Grágás“

Das Projekt um Hund, Stier und Polarbär im Recht der Grágás eröffnete mir einen neuen, kreativen Zugang zum akademischen Arbeiten und Forschen.


Zum Start der Auseinandersetzung mit dem Jahresthema 2021|22 „Die Vermessung des Lebendigen“ habe ich einen Projektvorschlag erarbeitet, der den Forschungsgegenstand, Quellenlage, die vorläufige Arbeitsgliederung und meine persönliche Position erläutert. Hierzu habe ich, nach Wahl des Forschungsgegenstandes Grágás, eine Vorauswahl einiger Paragrafen aus den Gesetzestexten getroffen. Diese Auswahl bildete die Basis des Projektaufbaus. Im nächsten Schritt führte ich eine Literaturrecherche durch und erstellte eine kommentierte Projektbibliographie (auf Anfrage erhältlich). Anschließend konzipierte ich einen beispielhaften Entwurf als Grundlage für die Erstellung der beitragsbegleitenden Mixed Media Collagen.


Das angestrebte Ergebnis, die Erstellung von ca. 3 – 6 Feed-Beiträgen für Instagram in denen ein Zusammenspiel aus Text und Darstellung stattfindet, konnte ich erfolgreich umsetzen. Ein einführender Beitrag beschreibt Thema, Untersuchungsgegenstand und künstlerisches Vorgehen. Darauffolgende Beiträge erforschen die Vermessung der Tiere, während ein Exkurs sich mit Andreas Heuslers Biographie und in Auszügen mit der Fachgeschichte der Altnordistik befasst.


Mein Ziel mit diesem Projekt war es, ausgehend von den Inhalten der einzelnen Paragrafen, zu untersuchen wie das Lebendige anhand von Bußgeldern / Strafen vermessen wird, um diese Vermessung im nächsten Schritt durch Mixed Media Collagen zu interpretieren und schlussendlich sichtbar zu machen.

Im Laufe des Projekts wurde deutlich, dass die Kategorie Verantwortung / Haftung sich als roter Faden durch die untersuchten Paragrafen zieht und sich sogar im eingefügten Exkurs wiederfindet.



Neben neuen Einblicken in das eigene Fach eröffnete dieses Projekt zudem viele neue Anknüpfungspunkte für zukünftige Forschung. Die Möglichkeit sich auch kreativ mit dem Forschungsgegenstand auseinander zu setzen, war ein sehr positives Erlebnis. Eine deutliche Herausforderung stellte jedoch der begrenzende Rahmen von 2200 Zeichen pro Beitrag dar, da es zu allen behandelten Punkten noch viel mehr zu schreiben gibt.


Ich bedanke mich ganz herzlich bei der Koordinatorin des Jahresthemas Daniela Doutch, ihrer Hilfskraft Marike de Vries sowie der BBAW für die Zusammenarbeit und die Möglichkeit dieses Projekt zu verwirklichen.


Theresa Kohlbeck Jakobsen, B. A. Skandinavistik / Europäische Ethnologie

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