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Ausstellungsprojekt: Møðgur – Mutter & Tochter

Møðgur, zu Deutsch Mutter und Tochter. Ein Wort, das eine lebenslange Verbindung beschreibt. Eine Verbindung, für die es nur noch in den inselskandinavischen Sprachen Isländisch und Färöisch ein Wort gibt. Ein Pluraletantum, wie solche Mehrzahlworte in der Linguistik heißen, ist tiefgeprägt von gesellschaftlichen Vorstellungen um die Themen Familie und Geschlecht. Mutter-Tochter-Beziehungen sind Teil und gleichzeitig auch Antrieb eines grundlegenden Diskurses um Identität und Selbstwahrnehmung.


Jutta Kohlbeck kehrt zehn Jahren nach ihrer Förderung durch die Stiftung zurück in den Andreas-Stadel. Zehn Jahre sind es auch seit Theresa Kohlbeck Jakobsen wegzog aus Regensburg. Ein doppeltes Coming-Home ist also das Ausstellungsprojekt unter dem Titel Møðgur – Mutter & Tochter. Es erforscht die Parallelen, Gegensätze und Kreuzungen der Lebenswege der beiden Künstler:innen durch eine Gegenüberstellung des jeweils eigenen Schaffens der letzten Jahre, sowie durch eine gemeinsame Postkarten-Installation.





Theresa Kohlbeck Jakobsen (non-binär), B.A. Skandinavistik & Europäische Ethnologie; aufgewachsen in Regensburg; lebt & arbeitet, nach längerem Aufenthalt auf den Färöer-Inseln, wieder in Berlin;


Jutta Kohlbeck (sie/ihr), ehemalige Förderkünstlerin 2011/12 der Oswald-Zitzelsberger-Kunst- und Kulturstiftung; zertifizierte Knopfmacherin & Dozentin an der VHS Regensburg; lebt & arbeitet in Regensburg; https://www.juttakohlbeck.de/


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